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	<title>Große Koalition beenden - Schwarz-Gelb verhindern! &#187; Umverteilung von unten nach oben</title>
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	<description>Für ein neues soziales Deutschland!</description>
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		<title>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entdeckt ihre soziale Ader</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 17:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus einer Meldung bei Web.de: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in der Wirtschaftskrise eine Absage erteilt. Offenbar fühlt sich Angela Merkel nicht mehr an das Grundgesetz gebunden, welches auch konstatiert, dass Deutschland ein Sozialstaat sein soll. In einem Sozialstaat soll das Existenzminimum für jeden Menschen abgesichert sein. Das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer <a title="Merkel gegen Anhebung von Hartz-IV-Sätzen" href="http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/geld/8549986-Merkel-gegen-Erhoehung-von-Hartz-IV.html" target="_blank">Meldung bei Web.de</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in der Wirtschaftskrise eine Absage erteilt.</strong></p></blockquote>
<p>Offenbar fühlt sich Angela Merkel nicht mehr an das <strong>Grundgesetz</strong> gebunden, welches auch konstatiert, dass Deutschland ein <strong>Sozialstaat</strong> sein soll. In einem Sozialstaat soll das <strong>Existenzminimum</strong> für jeden Menschen abgesichert sein. Das war es schon bei der <strong>Einführung der Hartz-Gesetze</strong> mit dem eher willkürlich und politisch motiviert zu niedrig festgelegten <strong>Regelsatz des ALG2</strong> nicht. Das hat sich seit den gestiegenen Preisen für Lebensmittel und insbesondere der <strong>Abzocke der Energiekonzerne</strong> für die Rendite sicherlich nicht verbessert, im Gegenteil.</p>
<p>Wenn also <strong>Angela Merkel</strong> nun verkünden läßt, dass sie nicht gewillt ist, den Regelsatz auf ein <strong>menschenwürdiges Niveau</strong> anheben zu lassen, das sich an den <strong>realen Lebenshaltungskosten</strong> orientiert, bedeutet dies nichts weiter als dass die <strong>CDU-Kanzlerin</strong> weiterhin eine <strong>grundgesetzwidrige Politik</strong> gegen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft praktizieren will.</p>
<p>Die <strong>große Koalition</strong> und auch alle bürgerlichen Parteien der Opposition haben die mehrere Hundert Millarden schweren Kredite, Bürgschaften und Staatsbeteiligungen für die spielsüchtigen und raffgierigen <strong>Zocker der Finanzwirtschaft</strong> im Rekordtempo durchgewunken. Kürzlich bekam die <strong>Bundesagentur für Arbeit</strong> lächerliche 17 Milliarden vom Bund wegen der durch die <strong>Wirtschaftskrise</strong> gestiegenen Kosten. Die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes auf ein tatsächlich menschenwürdiges Niveau wäre wohl auch nur mit Kosten im ein- bis zweistelligen Milliardenbereich behaftet. Aber das lehnt Angela Merkel natürlich ab, weil es dem bürgerlichen Wunsch nach noch mehr <strong>Umverteilung von unten nach oben</strong> widersprechen würde.</p>
<p>Am besten ist aber die Begründung Merkels für Ihre Verweigerung:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat, als wenn er nicht arbeitet.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Nun, das könnte man ganz einfach erreichen, nämlich durch die <strong>Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns</strong>, der Hartz IV als <strong>Quasi-Mindestlohn</strong> ablöst und dem unsäglichen <strong>Lohndumping</strong> der vergangenen Jahre einen Riegel vorschiebt. Die Kanzlerin kann oder will aber nicht sehen, dass eben nicht die Sozialleistungen zu hoch, sondern die Löhne inzwischen vielfach einfach zu niedrig sind. Aber die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns würde wahrscheinlich die zahlreichen <strong>Spenden der Industrie an die CDU</strong> versiegen lassen, stimmt&#8217;s? Das <a title="Freitag: Schlechter Krimi - Wie funktioniert das System Kohl, Spenden, Schmiergeld, CDU" href="http://www.freitag.de/2000/03/00030101.htm" target="_blank"><strong>System Kohl</strong></a> lebt offenbar bis heute in der CDU, wenn man <strong>politische Notwendigkeiten</strong> aus Rücksicht auf Partikularinteressen unterläßt.</p>
<p>Merkel weiter:</p>
<blockquote><p><strong>Merkel erinnerte daran, dass die Hartz-IV-Sätze zum 1. Juli angehoben wurden. &#8220;Hartz IV steigt immer im gleichen Maße wie die Renten &#8211; und die wiederum steigen, wenn die Löhne der arbeitenden Bevölkerung steigen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Wieviel gab es für die Betroffenen noch gleich mehr? Um die 10 Euro? Selbstverständlich sorgt die aktuelle <strong>Sozial- und Lohnpolitik</strong> dafür, dass Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslose um den ihnen zustehenden Lohn bzw. um die entsprechenden Bezüge betrogen werden. Aber das kann doch wohl keine Legitimation sein, daran festzuhalten.</p>
<p>Einzig <strong>Oskar Lafontaine (DIE LINKE)</strong> findet für diese Unverschämtheiten von <strong>Angela Merkel (CDU)</strong> die richtigen Worte:</p>
<blockquote><p>Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine warf der Kanzlerin daraufhin <strong>Zynismus</strong> vor. Merkels Erklärung sei &#8220;unlogisch&#8221;, kritisierte Lafontaine in Berlin. &#8220;Gerade die Bundeskanzlerin trägt durch die <strong>Verweigerung des gesetzlichen Mindestlohns</strong> Verantwortung dafür, dass in Deutschland <strong>Löhne von drei bis vier Euro</strong> gezahlt werden und Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, zusätzlich noch Hartz IV beziehen müssen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <strong>Arbeitslosen</strong> wurden und werden mit dem absurd niedrigen <strong>Regelsatz des Arbeitslosengeld 2</strong> betrogen, die Rentner mittels <strong>Rente mit 67</strong> und <strong>schleppenden Rentenerhöhungen</strong>, während man gleichzeitig die <strong>Riester- und Rürup-Produkte</strong> der Finanzwirtschaft steuerlich subventionierte. Die <strong>Arbeitnehmer</strong> wurden auf Grund des nicht existierenden <strong>gesetzlichen Mindestlohns</strong> um ihr verdientes Geld betrogen und das bürgerliche Lager will das auch so belassen. Solange stellt <strong>Hartz IV</strong> so etwas wie einen Mindestlohn dar, woraus Stundenlöhne von 3 und 4 Euro resultieren, welche mit ALG2 aufgestockt werden müssen. So subventionieren die Abeitnehmer über die Sozialkassen die <strong>Gewinne der Arbeitgeber</strong>. Eine ganze <a title="Youtube: Die Armutsindustrie, Teil 1" href="http://www.youtube.com/watch?v=9XFFV9rb5w8" target="_blank"><strong>Armutsindustrie</strong></a>, welche die Löhne schon unter Berücksichtigung von Hartz IV-Aufstockung kalkuliert, plündert die Sozialkassen, aber im Gegensatz zu möglichem Betrug auf der Seite der Arbeitnehmer (&#8220;Florida-Rolf&#8221;) hört man hier in der Regel weder aus der Politik noch aus den Medien einen Hauch der Kritik.</p>
<p>Wer sich da wie <strong>Angela Merkel (CDU)</strong> als Regierungspartei bewirbt und schon jetzt ankündigt, diesem Unrecht keinen Einhalt zu gebieten, der hat es <strong>nicht verdient, gewählt zu werden</strong>. Der sollte weder von Arbeitnehmern noch von Rentnern, Erwerbslosen oder anderen Hilfebedürftigen gewählt werden, denn er betreibt keine Politik, sondern <strong>Menschenverachtung in Reinkultur</strong>.</p>
<p>Der <strong>Denkzettel</strong>, den solche Leute von den Wählern benötigen, heißt <a title="Linkspartei wählen - Neoliberalismus überwinden!" href="http://www.linkspartei-waehlen.de/" target="_blank"><strong>DIE LINKE</strong></a> oder die <a title="Piratenpartei" href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank"><strong>Piratenpartei</strong></a>. Dem sollten wir im September bei den <strong>Bundestagswahlen</strong> dringend nachkommen</p>
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		<title>Spruch des Tages</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 04:25:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Union und FDP verstehen es wirklich mit Teamwork: Die FDP will den Regelsatz von Hartz IV um bis zu 30% kürzen und die Union will dieses Geld dann &#8220;blitzschnell&#8221; an Unternehmer und Erben umverteilen. Die Bürger nennen es &#8220;Umverteilung von unten nach oben&#8221;,  Schwarz-Braun Schwarz-Gelb nennt so etwas wohl &#8220;Sozialstaat&#8221;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Union und FDP</strong> verstehen es wirklich mit Teamwork: Die <strong><a title="FDP-Politiker: Hartz IV um 30 Prozent kürzen, Martin Lindner, Berlin" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/141569" target="_blank">FDP will den Regelsatz von Hartz IV um bis zu 30% kürzen</a></strong> und die Union will dieses Geld dann <a title="Telepolis: CSU will blitzschnell nach der Wahl Steuern senken" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/141592" target="_blank">&#8220;blitzschnell&#8221; an <strong>Unternehmer und Erben</strong> umverteilen</a>. Die Bürger nennen es <strong>&#8220;Umverteilung von unten nach oben&#8221;</strong>,  <span style="text-decoration: line-through;">Schwarz-Braun</span> Schwarz-Gelb nennt so etwas wohl <strong>&#8220;Sozialstaat&#8221;</strong>.</p>
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		<title>SPD macht Ramsch-Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 06:01:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Gerhard Schröder 1998 in seiner wirklich ausgezeichneten Bundestagsrede gegen die Regierung Kohl seine ärmliche Herkunft, seinen Aufstieg auf dem zweiten Bildungsweg und damit letztlich sowas wie eine Vision von gesellschaftlicher Gerechtigkeit zum Thema machte, fühlte sich das an wie der lang ersehnte frische Wind. Der einfache Mann, traditionell SPD-Wähler, schien wieder einen Kanzler zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als <strong>Gerhard Schröder</strong> 1998 in seiner wirklich ausgezeichneten Bundestagsrede gegen die Regierung Kohl seine ärmliche Herkunft, seinen Aufstieg auf dem zweiten Bildungsweg und damit letztlich sowas wie eine Vision von gesellschaftlicher Gerechtigkeit zum Thema machte, fühlte sich das an wie der <strong>lang ersehnte frische Wind</strong>. Der einfache Mann, traditionell SPD-Wähler, schien wieder einen Kanzler zu bekommen, der es ernst mit ihm meint. Das war, wie sich nur kurze Zeit später nicht nur dank einiger <strong>Brioni-Anzüge</strong> zeigte, ein Trugschluss. <strong>Die Reichen wurden reicher, die Armen ärmer. Auch oder gerade unter Schröder. </strong></p></blockquote>
<p>(<a title="n-tv.de: SPD macht Ramsch-Wahlkampf" href="http://www.n-tv.de/1138228.html" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p>Mitten im <a title="n-tv.de: Der Wahlkampf ist eröffnet - SPD schärft das Schwert" href="http://www.n-tv.de/1139354.html" target="_blank">Wahlkampf</a> belügen nun Schröders engste Anhänger aus der Agenda 2010-Fankurve &#8211; <strong>Müntefering, Steinmeier und Konsorten</strong> &#8211; das Wahlvolk, dass man angeblich verstanden habe und zu den Wurzeln zurückkehren wolle. Wie lange würde es wohl nach der Wahl dauern, bis der <strong>neoliberale Abzockkurs</strong> zu Lasten der Massen, insbesondere der Gering- und Durchschnittsverdiener, zwecks Umverteilung von unten nach oben weiter verfolgt würde? Wie meinte doch Franz Müntefering: Es sei ja so unfair, dass er und seine Partei an Wahlversprechen gemessen würden. Ignorieren wir also das Geschwafel des SPD-Granden von Verstehen und Rückkehr zu den Wurzeln, sondern messen wir die SPD an ihren (Un-)Taten in den vergangenen Legislaturperioden mit Regierungsverantwortung und da sieht es nicht gut aus, im Gegenteil. Für jeden Menschen, dem <strong>soziale Gerechtigkeit</strong> und ein ausgeglichenes, stabiles Sozialgefüge mit entsprechender Absicherung der Menschen wichtig ist, ist die SPD seit Gerhard Schröder unwählbar geworden. Wer noch die unverfälschte und wahrhaftige Sozialdemokratie will, kann eigentlich nur noch die <a title="Linkspartei wählen - Neoliberalismus verhindern!" href="http://www.linkspartei-waehlen.de" target="_blank"><strong>Linkspartei wählen</strong></a>, welche heutzutage genau das Programm verfolgt, welches früher einmal das <strong>Programm der SPD</strong> war. Die SPD hingegen darf gerne mit der CDU fusionieren oder sich selbst abschaffen. Sie ist seit der Agenda 2010 nur noch am Namen und Logo von der CDU zu unterscheiden und hat vor allem programmatisch ihre Daseinsberechtigung verloren &#8211; same shit, different colors.</p>
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