Seit einiger Zeit üben sich die Mainstream-Medien in einen schmierigen Kampagnenjournalismus, der vorrangig zu Lasten der Partei DIE LINKE und zu Gunsten von Wirtschaftsminister Karl-Theodor von und zu Guttenberg (CSU) geht. Letzterer sei angeblich so etwas wie Volkes Liebling, sogar noch vor Merkel. Das erscheint angesichts des Umstands, dass Guttenberg bisher nicht gerade durch Kompetenz und Tatkraft auffiel, eher surreal. In all der unangemessenen Lobhudelei gehen Fakten und Kritik schnell verloren. Deshalb nachfolgend Links zu einigen Artikeln, die dies übernehmen:
- Das Guttenberg-Dossier, Teil 1: Der Zögling
- Das Guttenberg-Dossier, Teil 2: Guttenberg, der „Junge Führer“ – die Atlantik Brücke und ihr Young-Leaders-Programm
- SPIEGELblog: Wie der SPIEGEL Wirtschaftsminister von und zu Guttenberg in Werbemanier zum Superhelden à la Batman verklärt
- SPIEGELblog: Wie der SPIEGEL plumpen Dauerwahlkampf für “CSU-Star Guttenberg” macht – und es dabei mit den Fakten nicht so genau nimmt
Die von den Medien herbeimanipulierte “Beliebtheit” von Guttenberg ist ungefähr damit vergleichbar als wäre Marie Antoinette am Vorabend der Französischen Revolution zur beliebtesten Frau Frankreichs stilisiert worden. Bleibt die Frage, wie lange die Medien uns noch so billig belügen und betrügen wollen. Vermutlich bis zum Wahlabend im September. Aber die Rechnung wird nicht aufgehen, so viel ist sicher…

