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	<title>Große Koalition beenden - Schwarz-Gelb verhindern! &#187; Arbeitslosigkeit</title>
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	<description>Für ein neues soziales Deutschland!</description>
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		<title>Das &#8220;Arbeitsmarktkonzept&#8221; der SPD kann nur als Roßtäuscherei bezeichnet werden</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:51:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die SPD legte kürzlich ein Arbeitsmarktkonzept vor, mit dem sie angeblich so ein ganz klein bisschen von den Hartz-Gesetzen abweichen will.  So wundert es dann auch nicht, wenn dieses &#8220;Arbeitsmarktkonzept&#8221; vorrangig aus Beschönigungen, Selbstlob und dem Festhalten am falschen Wirtschaftdenken daherkommt. Bei den NachDenkSeiten gibt es die passende Analyse zu dem wenig gehaltvollen SPD-Getöse, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD legte kürzlich ein <strong>Arbeitsmarktkonzept</strong> vor, mit dem sie angeblich so ein ganz klein bisschen von den Hartz-Gesetzen abweichen will.  So wundert es dann auch nicht, wenn dieses &#8220;Arbeitsmarktkonzept&#8221; vorrangig aus Beschönigungen, Selbstlob und dem Festhalten am falschen Wirtschaftdenken daherkommt. Bei den NachDenkSeiten gibt es die passende <a title="SPD-Arbeitsmarktkonzept: Eiertanz in der Sackgasse" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4804" target="_blank">Analyse</a> zu dem wenig gehaltvollen SPD-Getöse, was wohl zumindest zum Teil auch dem Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen geschuldet sein dürfte. Auf mich wirkt die SPD wie ein <strong>Brandstifter</strong>, der unter Rot-Grün mit der <strong>Agenda 2010</strong> das Haus <strong>Sozialstaat</strong> in Schutt und Asche gelegt hat und nun mit einem Eimer Wasser und einem Ziegelstein Löscharbeiten und Wiederaufbau zugleich leisten will &#8211; lächerlich!</p>
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		<title>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entdeckt ihre soziale Ader</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 17:11:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus einer Meldung bei Web.de: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in der Wirtschaftskrise eine Absage erteilt. Offenbar fühlt sich Angela Merkel nicht mehr an das Grundgesetz gebunden, welches auch konstatiert, dass Deutschland ein Sozialstaat sein soll. In einem Sozialstaat soll das Existenzminimum für jeden Menschen abgesichert sein. Das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer <a title="Merkel gegen Anhebung von Hartz-IV-Sätzen" href="http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/geld/8549986-Merkel-gegen-Erhoehung-von-Hartz-IV.html" target="_blank">Meldung bei Web.de</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in der Wirtschaftskrise eine Absage erteilt.</strong></p></blockquote>
<p>Offenbar fühlt sich Angela Merkel nicht mehr an das <strong>Grundgesetz</strong> gebunden, welches auch konstatiert, dass Deutschland ein <strong>Sozialstaat</strong> sein soll. In einem Sozialstaat soll das <strong>Existenzminimum</strong> für jeden Menschen abgesichert sein. Das war es schon bei der <strong>Einführung der Hartz-Gesetze</strong> mit dem eher willkürlich und politisch motiviert zu niedrig festgelegten <strong>Regelsatz des ALG2</strong> nicht. Das hat sich seit den gestiegenen Preisen für Lebensmittel und insbesondere der <strong>Abzocke der Energiekonzerne</strong> für die Rendite sicherlich nicht verbessert, im Gegenteil.</p>
<p>Wenn also <strong>Angela Merkel</strong> nun verkünden läßt, dass sie nicht gewillt ist, den Regelsatz auf ein <strong>menschenwürdiges Niveau</strong> anheben zu lassen, das sich an den <strong>realen Lebenshaltungskosten</strong> orientiert, bedeutet dies nichts weiter als dass die <strong>CDU-Kanzlerin</strong> weiterhin eine <strong>grundgesetzwidrige Politik</strong> gegen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft praktizieren will.</p>
<p>Die <strong>große Koalition</strong> und auch alle bürgerlichen Parteien der Opposition haben die mehrere Hundert Millarden schweren Kredite, Bürgschaften und Staatsbeteiligungen für die spielsüchtigen und raffgierigen <strong>Zocker der Finanzwirtschaft</strong> im Rekordtempo durchgewunken. Kürzlich bekam die <strong>Bundesagentur für Arbeit</strong> lächerliche 17 Milliarden vom Bund wegen der durch die <strong>Wirtschaftskrise</strong> gestiegenen Kosten. Die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes auf ein tatsächlich menschenwürdiges Niveau wäre wohl auch nur mit Kosten im ein- bis zweistelligen Milliardenbereich behaftet. Aber das lehnt Angela Merkel natürlich ab, weil es dem bürgerlichen Wunsch nach noch mehr <strong>Umverteilung von unten nach oben</strong> widersprechen würde.</p>
<p>Am besten ist aber die Begründung Merkels für Ihre Verweigerung:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat, als wenn er nicht arbeitet.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Nun, das könnte man ganz einfach erreichen, nämlich durch die <strong>Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns</strong>, der Hartz IV als <strong>Quasi-Mindestlohn</strong> ablöst und dem unsäglichen <strong>Lohndumping</strong> der vergangenen Jahre einen Riegel vorschiebt. Die Kanzlerin kann oder will aber nicht sehen, dass eben nicht die Sozialleistungen zu hoch, sondern die Löhne inzwischen vielfach einfach zu niedrig sind. Aber die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns würde wahrscheinlich die zahlreichen <strong>Spenden der Industrie an die CDU</strong> versiegen lassen, stimmt&#8217;s? Das <a title="Freitag: Schlechter Krimi - Wie funktioniert das System Kohl, Spenden, Schmiergeld, CDU" href="http://www.freitag.de/2000/03/00030101.htm" target="_blank"><strong>System Kohl</strong></a> lebt offenbar bis heute in der CDU, wenn man <strong>politische Notwendigkeiten</strong> aus Rücksicht auf Partikularinteressen unterläßt.</p>
<p>Merkel weiter:</p>
<blockquote><p><strong>Merkel erinnerte daran, dass die Hartz-IV-Sätze zum 1. Juli angehoben wurden. &#8220;Hartz IV steigt immer im gleichen Maße wie die Renten &#8211; und die wiederum steigen, wenn die Löhne der arbeitenden Bevölkerung steigen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Wieviel gab es für die Betroffenen noch gleich mehr? Um die 10 Euro? Selbstverständlich sorgt die aktuelle <strong>Sozial- und Lohnpolitik</strong> dafür, dass Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslose um den ihnen zustehenden Lohn bzw. um die entsprechenden Bezüge betrogen werden. Aber das kann doch wohl keine Legitimation sein, daran festzuhalten.</p>
<p>Einzig <strong>Oskar Lafontaine (DIE LINKE)</strong> findet für diese Unverschämtheiten von <strong>Angela Merkel (CDU)</strong> die richtigen Worte:</p>
<blockquote><p>Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine warf der Kanzlerin daraufhin <strong>Zynismus</strong> vor. Merkels Erklärung sei &#8220;unlogisch&#8221;, kritisierte Lafontaine in Berlin. &#8220;Gerade die Bundeskanzlerin trägt durch die <strong>Verweigerung des gesetzlichen Mindestlohns</strong> Verantwortung dafür, dass in Deutschland <strong>Löhne von drei bis vier Euro</strong> gezahlt werden und Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, zusätzlich noch Hartz IV beziehen müssen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <strong>Arbeitslosen</strong> wurden und werden mit dem absurd niedrigen <strong>Regelsatz des Arbeitslosengeld 2</strong> betrogen, die Rentner mittels <strong>Rente mit 67</strong> und <strong>schleppenden Rentenerhöhungen</strong>, während man gleichzeitig die <strong>Riester- und Rürup-Produkte</strong> der Finanzwirtschaft steuerlich subventionierte. Die <strong>Arbeitnehmer</strong> wurden auf Grund des nicht existierenden <strong>gesetzlichen Mindestlohns</strong> um ihr verdientes Geld betrogen und das bürgerliche Lager will das auch so belassen. Solange stellt <strong>Hartz IV</strong> so etwas wie einen Mindestlohn dar, woraus Stundenlöhne von 3 und 4 Euro resultieren, welche mit ALG2 aufgestockt werden müssen. So subventionieren die Abeitnehmer über die Sozialkassen die <strong>Gewinne der Arbeitgeber</strong>. Eine ganze <a title="Youtube: Die Armutsindustrie, Teil 1" href="http://www.youtube.com/watch?v=9XFFV9rb5w8" target="_blank"><strong>Armutsindustrie</strong></a>, welche die Löhne schon unter Berücksichtigung von Hartz IV-Aufstockung kalkuliert, plündert die Sozialkassen, aber im Gegensatz zu möglichem Betrug auf der Seite der Arbeitnehmer (&#8220;Florida-Rolf&#8221;) hört man hier in der Regel weder aus der Politik noch aus den Medien einen Hauch der Kritik.</p>
<p>Wer sich da wie <strong>Angela Merkel (CDU)</strong> als Regierungspartei bewirbt und schon jetzt ankündigt, diesem Unrecht keinen Einhalt zu gebieten, der hat es <strong>nicht verdient, gewählt zu werden</strong>. Der sollte weder von Arbeitnehmern noch von Rentnern, Erwerbslosen oder anderen Hilfebedürftigen gewählt werden, denn er betreibt keine Politik, sondern <strong>Menschenverachtung in Reinkultur</strong>.</p>
<p>Der <strong>Denkzettel</strong>, den solche Leute von den Wählern benötigen, heißt <a title="Linkspartei wählen - Neoliberalismus überwinden!" href="http://www.linkspartei-waehlen.de/" target="_blank"><strong>DIE LINKE</strong></a> oder die <a title="Piratenpartei" href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank"><strong>Piratenpartei</strong></a>. Dem sollten wir im September bei den <strong>Bundestagswahlen</strong> dringend nachkommen</p>
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