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	<title>Große Koalition beenden - Schwarz-Gelb verhindern! &#187; Ampelkennzeichnung</title>
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		<title>Schwarz-Gelb, die Ampel und die Lobbyisten der Lebensmittelindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:24:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus dem foodwatch-Newsletter: Die Ampelkennzeichnung führe die Verbraucher „in die Irre“, behauptet die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag. Diese Formulierung ist allein schon deshalb interessant, weil sie wortgleich von Lobbyisten der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Überhaupt entspricht das schwarz-gelbe Verbraucherleitbild ziemlich exakt dem von Nestlé, Unilever &#38; Co.: Bloß keine neuen Informations- und Transparenzpflichten für Hersteller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem <a title="foodwatch - Für die Ampelkennzeichnung: Mitmachen!" href="http://foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/mitmach_aktion/index_ger.html" target="_blank"><strong>foodwatch</strong></a>-Newsletter:</p>
<blockquote><p>Die <strong>Ampelkennzeichnung</strong> führe die Verbraucher „in die Irre“, behauptet die <strong>neue Bundesregierung</strong> in ihrem <strong>Koalitionsvertrag</strong>. Diese Formulierung ist allein schon deshalb interessant, weil sie <strong>wortgleich von Lobbyisten der Lebensmittelindustrie</strong> verwendet wird. Überhaupt entspricht das <strong>schwarz-gelbe Verbraucherleitbild</strong> ziemlich exakt dem von <strong>Nestlé, Unilever &amp; Co.</strong>: Bloß keine neuen <strong>Informations- und Transparenzpflichten für Hersteller oder Handel</strong> – lieber die Verbraucher durch „Ernährungsbildung“ zu <strong>Lebensmitteldetektiven</strong> ausbilden. Am Ende ist selbst schuld, wer den <strong>Gelschinken</strong> nicht vom echten unterscheiden kann.</p>
<p><strong>foodwatch</strong> hat die Passagen des <strong>schwarz-gelben Koalitionsvertrages</strong> zur Verbraucher- und Landwirtschaftspolitik genau analysiert. Das Fazit ist ernüchternd. Oftmals ist <strong>gar kein Konzept</strong> zu erkennen: Das <strong>Verbraucherinformationsgesetz</strong> solle reformiert werden, stellen Union und FDP richtig fest – doch <strong>in welche Richtung</strong>, sagen sie nicht. Andere Sätze im Koalitionsvertrag sind nichtssagend und folgenlos: Auf <strong>Lebensmittelverpackungen</strong> dürfe „nur drauf stehen, was drin ist“. Klingt gut – ist bei genauerem Überlegen aber die <strong>pure Selbstverständlichkeit</strong> und <strong>längst in Gesetzen</strong> geregelt. Außerdem wäre es ja noch schöner, wenn auf den Packungen plötzlich auch drauf stehen dürfte, was nicht drin ist. An anderen Stellen wiederum verspricht das <strong>schwarz-gelbe Bündnis</strong> wie selbstverständlich <strong>Regelungen</strong> – wie eine bessere <strong>Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten</strong> – die die <strong>Bundesregierung</strong> gar nicht selbst erlassen, sondern allenfalls auf <strong>EU-Ebene</strong> anstoßen kann.</p></blockquote>
<p>Tja, <strong>Schwarz-Gelb</strong> ist halt in jeglicher Hinsicht eine <strong>Mogelpackung</strong>&#8230;</p>
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