Archiv für die Kategorie „Soziale Gerechtigkeit“

Nie vergessen, was Angela Merkel zur Demokratie sagte

Freitag, 7. August 2009

Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.

Angela Merkel (CDU) am 16.06.2005 in einer Rede zu “60 Jahre CDU”

PS: Vielleicht meinte dies Angela Merkel für den Fall, dass sie lange genug Kanzlerin bleibt und Schwarz-Gelb bei der kommenden Bundestagswahl die Mehrheit bekommt. Das sollten wir als Wähler zu verhindern wissen!

Zitat des Tages

Donnerstag, 23. Juli 2009

Die Ungleichheit der Einkommensverteilung ist nirgendwo in der Alt-EU in den letzten Jahren so stark gestiegen wie in Deutschland. Löhne und Gehälter weisen die niedrigste reale Steigerung unter den Alt-EU Ländern auf. Dabei ist Deutschland eines der wenigen Länder ohne einen flächendeckenden Mindestlohnschutz nach unten.

Informationsportal Globalisierung

Anmerkung: Da wissen wir, was wir von dem Geschwafel der bürgerlichen Parteien bezüglich der ach zu hohen Löhne zu halten haben. China knöpft Deuschland den Titel des Exportweltmeisters ab und wir überholen dafür China beim Lohndumping, welches mit dem Begriff Lohnwucher wesentlich zutreffender beschrieben wäre und entsprechend geahndet werden müßte. Dumm nur, dass chinesische Löhne nicht zu den deutschen Lebenshaltungskosten passen…

So könnte es in Deutschland ablaufen, wenn Schwarz-Gelb im September die Mehrheit bekommt

Mittwoch, 22. Juli 2009

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat die Haushaltslücke von 26,3 Milliarden Dollar so geschlossen:

Die geplanten Einschnitte vor allem im sozialen Bereich belaufen sich auf rund 15 Milliarden Dollar. Viele Kalifornier – vor allem Ältere und Arme – müssten auf Jahre hinaus mit weniger Dienstleistungen auskommen, berichteten US-Medien.

Laut “Los Angeles Times” würden Zehntausende ältere Menschen und Kinder aus der Krankenversicherung fallen. Die Gemeinden würden Milliarden bei Hilfsleistungen einsparen. Bei einer großen Zahl von Strafgefangenen werde die Haftstrafe reduziert, um Unterbringungs- und Bewachungskosten einzusparen. Angestellte des Bundesstaates würden weiterhin gezwungen werden, unbezahlte freie Tage zu nehmen. Ferner sollen neue Ölbohrungen vor der Küste von Santa Barbara Geld in die Kassen spülen.

Natürlich wurden keine Steuern erhöht, vor allem nicht für diejenigen, die eh mehr als genug haben – ganz wie in Deutschland, wo auch immer nur die Schwächsten und die Massen die Zeche zahlen, aber nie die Besserverdiener, Spekulanten und hauptberuflichen Erben. Den größten Teil der Haushaltslücke in Kalifornien zahlen somit Alte, Arme, Kinder und Hilfsbedürftige, während Reiche keinerlei Einbußen oder Mehrbelastungen hinnehmen müssen.

Potentiell ertragreiche Ölbohrungen vor der deutschen Küste sind bei uns ebenso nicht möglich wie auch die Kosten für Strafgefangene bei uns nicht so hoch sind wie in Kalifornien, weil wir  nicht jeden Kleinkriminellen für 20 Jahre ins Zuchthaus stecken. Wir können also nur schätzen, was  Schwarz-Gelb im Falle einer Regierungsmehrheit im September tun würde. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Hartz IV-Empfängern ja bisher nur eine Erhöhung des Regelsatzes verweigert, nach den Wahlen wird sie ihnen zur Rettung weiterer  “notleidender” Zocker-Banken vermutlich noch den Regelsatz kürzen oder die Lebensmittel von den Tafeln auf die Bezüge anrechnen lassen. Denn die Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Schwächsten ist ja ein besonderes Steckenpferd konservativer Politik, während man der eigenen Klientel den Wanst streichelt und noch fetter füttert.

Deshalb: Schwarz-Gelb verhindern – Linkspartei wählen!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entdeckt ihre soziale Ader

Montag, 20. Juli 2009

Aus einer Meldung bei Web.de:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Forderungen nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze in der Wirtschaftskrise eine Absage erteilt.

Offenbar fühlt sich Angela Merkel nicht mehr an das Grundgesetz gebunden, welches auch konstatiert, dass Deutschland ein Sozialstaat sein soll. In einem Sozialstaat soll das Existenzminimum für jeden Menschen abgesichert sein. Das war es schon bei der Einführung der Hartz-Gesetze mit dem eher willkürlich und politisch motiviert zu niedrig festgelegten Regelsatz des ALG2 nicht. Das hat sich seit den gestiegenen Preisen für Lebensmittel und insbesondere der Abzocke der Energiekonzerne für die Rendite sicherlich nicht verbessert, im Gegenteil.

Wenn also Angela Merkel nun verkünden läßt, dass sie nicht gewillt ist, den Regelsatz auf ein menschenwürdiges Niveau anheben zu lassen, das sich an den realen Lebenshaltungskosten orientiert, bedeutet dies nichts weiter als dass die CDU-Kanzlerin weiterhin eine grundgesetzwidrige Politik gegen die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft praktizieren will.

Die große Koalition und auch alle bürgerlichen Parteien der Opposition haben die mehrere Hundert Millarden schweren Kredite, Bürgschaften und Staatsbeteiligungen für die spielsüchtigen und raffgierigen Zocker der Finanzwirtschaft im Rekordtempo durchgewunken. Kürzlich bekam die Bundesagentur für Arbeit lächerliche 17 Milliarden vom Bund wegen der durch die Wirtschaftskrise gestiegenen Kosten. Die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes auf ein tatsächlich menschenwürdiges Niveau wäre wohl auch nur mit Kosten im ein- bis zweistelligen Milliardenbereich behaftet. Aber das lehnt Angela Merkel natürlich ab, weil es dem bürgerlichen Wunsch nach noch mehr Umverteilung von unten nach oben widersprechen würde.

Am besten ist aber die Begründung Merkels für Ihre Verweigerung:

“Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat, als wenn er nicht arbeitet.”

Nun, das könnte man ganz einfach erreichen, nämlich durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, der Hartz IV als Quasi-Mindestlohn ablöst und dem unsäglichen Lohndumping der vergangenen Jahre einen Riegel vorschiebt. Die Kanzlerin kann oder will aber nicht sehen, dass eben nicht die Sozialleistungen zu hoch, sondern die Löhne inzwischen vielfach einfach zu niedrig sind. Aber die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns würde wahrscheinlich die zahlreichen Spenden der Industrie an die CDU versiegen lassen, stimmt’s? Das System Kohl lebt offenbar bis heute in der CDU, wenn man politische Notwendigkeiten aus Rücksicht auf Partikularinteressen unterläßt.

Merkel weiter:

Merkel erinnerte daran, dass die Hartz-IV-Sätze zum 1. Juli angehoben wurden. “Hartz IV steigt immer im gleichen Maße wie die Renten – und die wiederum steigen, wenn die Löhne der arbeitenden Bevölkerung steigen.”

Wieviel gab es für die Betroffenen noch gleich mehr? Um die 10 Euro? Selbstverständlich sorgt die aktuelle Sozial- und Lohnpolitik dafür, dass Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslose um den ihnen zustehenden Lohn bzw. um die entsprechenden Bezüge betrogen werden. Aber das kann doch wohl keine Legitimation sein, daran festzuhalten.

Einzig Oskar Lafontaine (DIE LINKE) findet für diese Unverschämtheiten von Angela Merkel (CDU) die richtigen Worte:

Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine warf der Kanzlerin daraufhin Zynismus vor. Merkels Erklärung sei “unlogisch”, kritisierte Lafontaine in Berlin. “Gerade die Bundeskanzlerin trägt durch die Verweigerung des gesetzlichen Mindestlohns Verantwortung dafür, dass in Deutschland Löhne von drei bis vier Euro gezahlt werden und Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, zusätzlich noch Hartz IV beziehen müssen.”

Die Arbeitslosen wurden und werden mit dem absurd niedrigen Regelsatz des Arbeitslosengeld 2 betrogen, die Rentner mittels Rente mit 67 und schleppenden Rentenerhöhungen, während man gleichzeitig die Riester- und Rürup-Produkte der Finanzwirtschaft steuerlich subventionierte. Die Arbeitnehmer wurden auf Grund des nicht existierenden gesetzlichen Mindestlohns um ihr verdientes Geld betrogen und das bürgerliche Lager will das auch so belassen. Solange stellt Hartz IV so etwas wie einen Mindestlohn dar, woraus Stundenlöhne von 3 und 4 Euro resultieren, welche mit ALG2 aufgestockt werden müssen. So subventionieren die Abeitnehmer über die Sozialkassen die Gewinne der Arbeitgeber. Eine ganze Armutsindustrie, welche die Löhne schon unter Berücksichtigung von Hartz IV-Aufstockung kalkuliert, plündert die Sozialkassen, aber im Gegensatz zu möglichem Betrug auf der Seite der Arbeitnehmer (“Florida-Rolf”) hört man hier in der Regel weder aus der Politik noch aus den Medien einen Hauch der Kritik.

Wer sich da wie Angela Merkel (CDU) als Regierungspartei bewirbt und schon jetzt ankündigt, diesem Unrecht keinen Einhalt zu gebieten, der hat es nicht verdient, gewählt zu werden. Der sollte weder von Arbeitnehmern noch von Rentnern, Erwerbslosen oder anderen Hilfebedürftigen gewählt werden, denn er betreibt keine Politik, sondern Menschenverachtung in Reinkultur.

Der Denkzettel, den solche Leute von den Wählern benötigen, heißt DIE LINKE oder die Piratenpartei. Dem sollten wir im September bei den Bundestagswahlen dringend nachkommen

Spruch des Tages

Dienstag, 7. Juli 2009

Union und FDP verstehen es wirklich mit Teamwork: Die FDP will den Regelsatz von Hartz IV um bis zu 30% kürzen und die Union will dieses Geld dann “blitzschnell” an Unternehmer und Erben umverteilen. Die Bürger nennen es “Umverteilung von unten nach oben”Schwarz-Braun Schwarz-Gelb nennt so etwas wohl “Sozialstaat”.

Berliner FDP-Politiker fordert Kürzung des Regelsatzes von Hartz IV um bis zu 30 Prozent

Sonntag, 5. Juli 2009

Es ist nicht erstaunlich, dass die FDP das Attribut “Sozial” bei der Marktwirtschaft nicht versteht oder nicht verstehen will. Als klassische Klientelpartei fordert sie allenthalben Steuervergünstigungen für die sogenannten Besserverdiener und Kapitalbesitzer. Doch der Berliner Spitzenkandidat der FDP und Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Dr. Martin Lindner, forderte nun bei Friedmann , zur Entlastung der Reichen und Besitzenden mal wieder am unteren Ende der sozialen Skala zu sparen. Konkret forderte Lindner eine Kürzung des ohnehin menschenunwürdig niedrigen Regelsatzes von Hartz IV um bis zu 30%, also von 359 Euro auf gerade noch 250 Euro. So etwas läßt sich mit einem vom Steuerzahler auf luxuriösem Level finanzierten Pöstchen im klimatisierten Büro natürlich leicht fordern. Darin war ja auch schon der irrtümlich in der falschen Partei gelandete Thilo Sarrazin (SPD) immer ganz groß, der nun bei der Bundesbank weiter auf Kosten des Steuerzahlers sein Unwesen treiben darf. Wenigstens wird nun aber klar, wem diese Person dient – sicher nicht den Menschen in diesem Land.

Wie für FDP-Dampfplauderer üblich, wirft Dr. Martin Lindner mit dümmlichsten Parolen und Prozentwerten zu den angeblich horrenden Steuerbelastungen der Reichen um sich, landet damit aber keinen Treffer, denn dieses statistisch manipulierte Geschwätz – traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast – hört man aus der FDP seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten. Gleichzeitig wird in der Regel auf den Trickle Down-Effekt verwiesen, wonach angeblich auch die unteren Schichten wohlhabender werden, wenn man nur oben den Reichen pausenlos genug Steuererleichtungen und Subventionen in den Rachen wirft. Dass dies nicht funktioniert, sieht man nicht nur in den USA, wo viele Menschen seit der Immobilienkrise ihr Zuhause verloren haben, während die Banken – ebenso wie in Deutschland – unzählige Milliarden an Krediten und Bürgschaften auf Kosten der Steuerzahler erhielten, und die working poor nun einfach nur noch poor sind, sondern spätestens seit der Agenda-Politik von Rot-Grün auch in Deutschland – dem größten Sozialkahlschlag, den je eine Regierung der Nachkriegszeit vorgenommen hat.

Um die menschenverachtende Ideenwelt von Dr. Martin Lindner (FDP) verstehen zu können, benötigt man weitere Informationen über ihn. So hat er beispielsweise bereits vollkommen absurderweise wiederholt die Linkspartei mit der NPD in einen Topf geworfen. Auch dies ist ein altbekannter, äußerst primitiver Beissreflex aus dem bürgerlichen Lager und insbesondere bei der FDP. Ansonsten war Lindner als Unterstützer des Unfugs Pro-Reli wohl im vergangenen Oktober zusammen mit Friedbert Pfüger (CDU) beim Papst zu Besuch. Er heult herum, wenn in Berlin irgendeine “Kiez-Taliban” Autos anzündet oder Häuser besetzt, verkennt aber dabei zugleich, dass Menschen mit seiner “Denke” und die daraus folgende Politik der Auslöser dafür sind. Beim Verhindern von Rot-Rot-Grün in Berlin ist Martin Lindner (FDP) bekanntlich ebenfalls gescheitert. Weiterhin ist er in Berlin bereits für seine zweifelhaften Parolen und Ausfälle bekannt und diese Bekanntheit sollten die Wähler – auch und vor allem in Berlin – mit ihrer Stimme für die Linkspartei honorieren.

Ich kann jedenfalls nur jedem Wähler empfehlen, Martin Lindners Ausfälle selbst nachzulesen oder anzuschauen. Die CDU plant übrigens ebenfalls eine radikale Senkung des Regelsatzes von Hartz IV und somit sollte klar sein, wohin die Reise in Deutschland unter einer schwarz-gelben Regierung ginge.

Deshalb: Schwarz-Gelb verhindern – Linkspartei wählen!

Zitat des Tages

Donnerstag, 11. Juni 2009

Geht es einmal nicht um die Freiheit fürs Geschäft, oder um eine weiter auszubauende Steuer- und Abgaben-Freiheit für Spitzenverdiener, tja , dann entsorgt diese Klientelistentruppe (“FDP”) sogar die Meinungsfreiheit – ohne sonderliche Hemmungen. Nicht einmal unvorbereitete Fragen von hoch angesehenen Journalisten mag sie gestatten.

Der Morgen – Die FDP als anti-liberale Partei

SPD: Hartz IV-Empfänger sollen parasitäre Finanzwirtschaft stützen

Samstag, 6. Juni 2009

Wie sonst sollte der Vorschlag der SPD zu verstehen sein, das Schonvermögen von Hartz IV-Empfängern praktisch ins Unendliche zu erhöhen, wenn es denn bloß später als Rente ausgezahlt wird. Das Ziel dieses Vorstoßes ist klar: Die Betroffenen sollen ihr Vermögen der raffgierigen Finanzwirtschaft für Riesterrente und andere Schrottprodukte mit miesen Renditen und beschränkter Sicherheit in den maßlosen Schlund stopfen. Ob eine eigene Immobilie, welche im Alter die Miete spart, ebenso anerkannt wird, ist noch nicht klar. Es drängt sich der Verdacht auf, dass so weitere Milliarden zu den Bankstern umgelenkt werden sollen. Insofern bleibt die SPD ihrer neoliberalen, marktradikalen und menschenverachtenden Linie, welche sie seit Gerhard Schröder und der Agenda 2010 verfolgt, treu. Da kann Franz Müntfering noch so sehr sozial heucheln, wir Wähler werden uns von diesem Schröder-Intimus nicht mehr belügen und betrügen lassen. Hinterher würde sich Müntefering eh wieder darüber beschweren, dass er an Wahlversprechen gemessen wird.

Linkspartei wählen, wenn von sozialen Konzepten nicht nur heiße Luft übrig bleiben soll!

Zitat des Tages

Mittwoch, 3. Juni 2009

Ich glaube, dass die Form des Kapitalismus, die Herr Westerwelle vertritt, nicht mehr zu vertreten ist. Dieser Kapitalismus hat abgewirtschaftet, das ganze System ist so diskreditiert, da kann man doch nicht einfach sagen: Weiter so, und die Leute können auch in Zukunft mit ihrem Geld in Steueroasen abziehen. Die schützt er ja jetzt auch schon wieder.

Hildegard Hamm-Brücher

René Rock: “Die FDP will keine gerechte Gesellschaft”

Mittwoch, 3. Juni 2009

Von der FDP erwartet nun wirklich niemand ein soziales Profil. Dennoch gibt man sich bei den Liberalen seit der Wirtschaftskrise nicht mehr ganz so frech marktradikal wie zuvor. Schließlich will man ja regieren und ohne soziales Profil oder zumindest Abwesenheit einer sozialstaatsfeindlichen Einstellung wird man bei der diesjährigen Bundestagswahl keinen Blumentopf gewinnen können, auch wenn Forsa Union und FDP allenthalben in seinen Pseudo-Umfragen hochjubelt.

Offenbar wurde aber der hessische FDP-Politiker René Rock nicht von seiner Parteizentrale gebrieft, denn dieser ließ sich im hessischen Parlament zu folgender Aussage hinreissen:

Die FDP will keine gerechte Gesellschaft.

Nun, diese Aussage ist nicht neu, denn in einer gerechten Gesellschaft müßte ja die Klientel der FDP samt der eigenen Mitglieder Abstriche machen und genau dagegen will die FDP bekanntlich Politik machen. Allerdings kündigt man mit einer solchen Aussage den Grundkonsens der Gesellschaft auf und stellt sich damit selbst in eine Ecke mit anderen gesellschaftsfeindlichen Parteien, z.B. mit Extremisten des rechten Spektrums.

Vielleicht reagiert Silvana Koch-Mehrin deshalb so dünnhäutig auf kritische Artikel bezüglich ihrer Anwesenheit im EU-Parlament?